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Anschlusspunkte
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Anschlusspunkte   2012-2013 DE / EN Anschlusspunkte richtet den Blick auf die A40 als räumliches Rückgrat des Ruhrgebiets. Die Serie dokumentiert sämtliche 34 Anschlussstellen zwischen Duisburg und Dortmund und untersucht, wie Verkehrsinfrastruktur, Stadtentwicklung und regionale Identität ineinandergreifen. Anschlusspunkte focuses on the A40 motorway as a spatial framework of Germany’s Ruhr region. Documenting all thirty-four junctions between Duisburg and Dortmund, the series examines how transportation infrastructure, urban development, and regional identity intersect.















Über dieses Projekt
Anschlusspunkte untersucht das Verhältnis von Verkehrsinfrastruktur und Stadtstruktur im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt steht die A40, häufig als Ruhrschnellweg bezeichnet. Die Arbeit versteht die Autobahn nicht nur als Verkehrsachse, sondern als räumliches Gerüst, das die polyzentrische Struktur der Region verbindet. Ihr Verlauf führt durch Wohngebiete, Industrieareale und Gewerbezonen und macht sichtbar, wie eng Nachkriegsentwicklung, wirtschaftliches Wachstum und regionale Planung miteinander verknüpft sind.

Dokumentiert werden sämtliche 34 Anschlussstellen entlang der A40 zwischen Duisburg und Dortmund. In Schwarzweiß fotografiert und durch eine konsequente Bildsprache miteinander verbunden, zeigen die Aufnahmen Wiederholungen ebenso wie feine Unterschiede zwischen den einzelnen Orten. In ihrer Gesamtheit beschreiben sie die Autobahn als verbindende Struktur zwischen den Kommunen und zugleich als prägendes Element alltäglicher Bewegung im Ruhrgebiet.

Im Zentrum stehen jene Übergangsräume, in denen Infrastruktur auf Stadt trifft. Kreuzungen, Auf- und Abfahrten, Brücken und angrenzende Stadträume werden zu Indikatoren dafür, wie sich Mobilität, Industrie und Siedlungsentwicklung parallel zueinander verändert haben. Zusammengenommen entsteht ein Porträt des Ruhrgebiets über die Punkte, an denen seine einzelnen Städte physisch miteinander verbunden sind.

Die Serie betrachtet Infrastruktur nicht als neutrales technisches System, sondern als bestimmendes Element der gegenwärtigen Landschaft. Durch die systematische Dokumentation jeder Anschlussstelle wird sichtbar, wie eine einzelne Autobahn zur räumlichen Identität einer der größten Metropolregionen Europas beiträgt.

Anschlusspunkte focuses on the relationship between transportation infrastructure and the urban structure of Germany’s Ruhr region. Centred on the A40 motorway, often referred to as the Ruhrschnellweg, the project considers the highway not simply as a traffic corridor, but as a spatial framework that connects the region’s polycentric network of cities. Running through residential neighbourhoods, industrial districts, and commercial areas, the motorway reveals how post-war urban development became closely intertwined with economic expansion and regional planning.

The work documents all 34 junctions along the A40 between Duisburg and Dortmund. Photographed in black and white, the entrances and exits are approached through a consistent visual language that emphasizes repetition as well as subtle differences between individual locations. Collectively, the photographs describe the motorway as a connective structure that links municipalities while simultaneously shaping the everyday experience of movement throughout the Ruhr region.

The project focuses on the spaces where infrastructure meets the city. Intersections, slip roads, bridges, and adjacent urban landscapes become indicators of how mobility, industry, and settlement have evolved alongside one another. Seen collectively, the photographs form a portrait of the Ruhr region through the points at which its individual cities become physically connected.

Together, the locations, objects, and publications create a tension between historical documentation and contemporary interpretation. The project considers how accusation, loyalty, and political conformity are produced through language and images. At a time when American politics is again shaped by deep polarization, public allegations, and demands for political loyalty, the history of the hearings takes on renewed significance.

The series reflects on infrastructure not as a neutral technical system, but as a defining element of the contemporary landscape. By documenting each junction with the same systematic approach, Anschlusspunkte reveals how a single motorway contributes to the spatial identity of one of Europe’s largest metropolitan regions.
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Anschlusspunkte 2012-2013 DE / EN Anschlusspunkte untersucht das Verhältnis von Verkehrsinfrastruktur und Stadtstruktur im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt steht die A40, häufig als Ruhrschnellweg bezeichnet. Die Arbeit versteht die Autobahn nicht nur als Verkehrsachse, sondern als räumliches Gerüst, das die polyzentrische Struktur der Region verbindet. Ihr Verlauf führt durch Wohngebiete, Industrieareale und Gewerbezonen und macht sichtbar, wie eng Nachkriegsentwicklung, wirtschaftliches Wachstum und regionale Planung miteinander verknüpft sind.

Dokumentiert werden sämtliche 34 Anschlussstellen entlang der A40 zwischen Duisburg und Dortmund. In Schwarzweiß fotografiert und durch eine konsequente Bildsprache miteinander verbunden, zeigen die Aufnahmen Wiederholungen ebenso wie feine Unterschiede zwischen den einzelnen Orten. In ihrer Gesamtheit beschreiben sie die Autobahn als verbindende Struktur zwischen den Kommunen und zugleich als prägendes Element alltäglicher Bewegung im Ruhrgebiet.

Im Zentrum stehen jene Übergangsräume, in denen Infrastruktur auf Stadt trifft. Kreuzungen, Auf- und Abfahrten, Brücken und angrenzende Stadträume werden zu Indikatoren dafür, wie sich Mobilität, Industrie und Siedlungsentwicklung parallel zueinander verändert haben. Zusammengenommen entsteht ein Porträt des Ruhrgebiets über die Punkte, an denen seine einzelnen Städte physisch miteinander verbunden sind.

Die Serie betrachtet Infrastruktur nicht als neutrales technisches System, sondern als bestimmendes Element der gegenwärtigen Landschaft. Durch die systematische Dokumentation jeder Anschlussstelle wird sichtbar, wie eine einzelne Autobahn zur räumlichen Identität einer der größten Metropolregionen Europas beiträgt.