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Krupp.Stadt.Essen
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Über dieses Projekt
Krupp.Stadt.Essen ist ein fotografisches Projekt über den bis heute sichtbaren Einfluss der Familie Krupp auf den Stadtraum Essens. Als Buchprojekt entwickelt, untersucht die Arbeit, wie industrielle Expansion, private Fürsorge und Mäzenatentum seit dem 19. Jahrhundert große Teile der Stadt geprägt haben. Straßen, Wohnsiedlungen, Kirchen, öffentliche Einrichtungen und ganze Stadtteile tragen bis heute Namen und Spuren der Familie Krupp, obwohl ihre historischen Ursprünge im Alltag häufig kaum noch wahrgenommen werden.
Das Projekt dokumentiert 96 Orte, die mit der Familie Krupp und der Geschichte des Unternehmens verbunden sind. In Schwarzweiß fotografiert erscheinen sie ohne besondere Hervorhebung und in ihrer heutigen alltäglichen Gestalt. Für sich genommen lassen die Aufnahmen nur wenig von ihrer historischen Bedeutung erkennen. Erst in der Gesamtheit entsteht eine fotografische Bestandsaufnahme, die sichtbar macht, wie tief sich Industriegeschichte in das Stadtbild eingeschrieben hat.
Die Recherche entstand in Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv Krupp, dem Stadtarchiv Essen und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Essen. Historische Karten, Bauunterlagen, Zeitungen und Archivfotografien dienten dazu, die einzelnen Orte zu identifizieren und zu lokalisieren, bevor sie fotografiert wurden.
Die Publikation übernimmt die visuelle Logik eines Archivs. Jede Fotografie ist mit einer Referenznummer versehen, die sie mit historischen Informationen im Buch verknüpft. Zugleich sind die Orte in thematische Gruppen wie Straßen und Plätze, Kirchen, Bildungseinrichtungen oder Arbeitersiedlungen gegliedert. Auf diese Weise wird die Stadt selbst als Archiv lesbar: als ein Gefüge, in dem Spuren industrieller Geschichte fortbestehen, obwohl sie im heutigen Alltag beinahe unsichtbar geworden sind.
Krupp.Stadt.Essen is a photographic project examining the lasting influence of the Krupp family on the urban fabric of Essen. Developed as a book project, the work traces how industrial expansion, philanthropy, and private patronage shaped large parts of the city from the nineteenth century onwards. Streets, housing estates, churches, public institutions, and entire districts continue to bear the names and legacy of the Krupp family, although their historical origins often remain unnoticed in everyday life.
The project documents 96 locations connected to the Krupp family and the company’s history. Photographed in black and white, these places are presented without emphasis or visual spectacle, reflecting their ordinary appearance within the contemporary city. Seen individually, they reveal little of their historical significance. Considered together, they form a photographic inventory that maps the extent to which industrial history became embedded within the urban landscape.
Research for the project was carried out in collaboration with the Historical Archive Krupp, the Essen City Archive, and the Institute for the Preservation of Monuments of the City of Essen. Historical maps, architectural records, newspapers, and archival photographs served to identify and locate each site before it was photographed.
The publication adopts the visual logic of an archive. Every photograph is accompanied by a reference number that connects it to historical information within the book, while the locations are organised into thematic categories such as streets and squares, churches, educational institutions, and workers’ housing. Through this structure, the project encourages the city to be read as an archive itself, revealing how traces of industrial history remain embedded within the built environment despite becoming almost invisible in everyday life.
Das Projekt dokumentiert 96 Orte, die mit der Familie Krupp und der Geschichte des Unternehmens verbunden sind. In Schwarzweiß fotografiert erscheinen sie ohne besondere Hervorhebung und in ihrer heutigen alltäglichen Gestalt. Für sich genommen lassen die Aufnahmen nur wenig von ihrer historischen Bedeutung erkennen. Erst in der Gesamtheit entsteht eine fotografische Bestandsaufnahme, die sichtbar macht, wie tief sich Industriegeschichte in das Stadtbild eingeschrieben hat.
Die Recherche entstand in Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv Krupp, dem Stadtarchiv Essen und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Essen. Historische Karten, Bauunterlagen, Zeitungen und Archivfotografien dienten dazu, die einzelnen Orte zu identifizieren und zu lokalisieren, bevor sie fotografiert wurden.
Die Publikation übernimmt die visuelle Logik eines Archivs. Jede Fotografie ist mit einer Referenznummer versehen, die sie mit historischen Informationen im Buch verknüpft. Zugleich sind die Orte in thematische Gruppen wie Straßen und Plätze, Kirchen, Bildungseinrichtungen oder Arbeitersiedlungen gegliedert. Auf diese Weise wird die Stadt selbst als Archiv lesbar: als ein Gefüge, in dem Spuren industrieller Geschichte fortbestehen, obwohl sie im heutigen Alltag beinahe unsichtbar geworden sind.